eine Blei Letter besteht aus:
Kopf = ist konisch auf dem Typenkörper, Schriftbild ist Seitenverkehrt
Schulterhöhe = bezeichnet die Höhe des Letter ohne den Kopf
Schrifthöhe = bezeichnet die gesamte Höhe des Letter ( Kopf + Schulterhöhe )
Dickte = Breite eines Buchstabens, bei W & M am gößten, bei i und Satzzeichen am kleinsten. (breiter als das Schriftbild [...]
Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg,
(* um 1400 in Mainz; † 3. Februar 1468 in Mainz)
gilt als Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metall-Lettern (Mobilletterndruck) in Europa und des mechanischen Buchdrucks.
•Die Verwendung von beweglichen Lettern revolutionierte die
herkömmlichen Methoden der Buchproduktion und löste in Europa
eine Medienrevolution aus. Gutenbergs Buchdruck breitete sich
schnell in Europa und später in der ganzen [...]
Nachkriegstypografie und Schweizer Funktionalismus
–erst allmählich typografischer Neuanfang in Deutschland
–innovative, jedoch klassische neue Schriften des Darmstädters Hermann Zapf (Palatino, 1948 und Optima, 1964); Georg Trump sowie Jan Tschichold. Tschichold lebte mittlerweile in der Schweiz Seine zahlreichen Publikationen weisen ihn bis heute als einen der bedeutendsten Typografen des 20. Jahrhunderts aus. Seine 1967 erschienene Garamond-Nachinterpretation Sabon ist [...]
Jugendstil und Neue Buchkunst (20. Jhdt.)
–Impressionismus,
–ab 1890 Jugendstil mit floralen Zierelementen, Bsp. für die geschwungenen Formen sowie die grafikbetonte Ausführung der Jugendstil-Schrift war die Eckmann von dem Grafiker Otto Eckmann.
–eine Rückbesinnung auf die Antiqua-Modelle der Renaissance, Klarheit und Einfachheit in der Buchillustration sowie überschaubare handwerkliche Prozesse bei der Erstellung von Drucksachen:
der britische Typograf, Sozialist und [...]
Barock (1600 bis 1760)
–Zentrum der Schriftentwicklung Niederlande.
–langsam und kontinuierlicher Übergang zwischen den Schriften Garamonds und den holländischen Antiquaschriften, Übergangsantiqua
–namhafte Vertreter: Kaufmann und Verleger Christoffel Plantijn (1520 bis 1589) und sein französischer Stempelschneider Jakob Sabon aus Antwerpen.
–Louis Elzevir, geb. 1540 aus Leiden (später: Den Haag) und Christoffel van Dijck (1601 bis 1699), einer der bedeutendsten Stempelschneider [...]
Entstehung der Antiqua
–Anders als die bislang beschriebenen historischen Schrifttypen sind die ab der frühen Neuzeit entwickelten Schriften keine geschrieben Schriften, sondern Druckschriften.
–Das Hauptmodell, die ab circa 1450 aufkommende Antiqua, bildet bis auf den heutigen Tag die Grundlage aktuell verwendeter Schriften.
–Die Feinausgestaltung der Antiquaschriften hingegen durchlief seit der Renaissance-Ära mehrere Entwicklungsstadien.
–Die Schriftklassifikation unterteilt diese in die [...]
Karolingische Minuskel
–Die Karolingische Minuskel ist das Vorbild für das Kleinbuchstaben-Alphabet in seiner heute noch gebräuchlichen Form.
–Die Abschriften antiker Autoren (z. B. Horaz, Vergil, Homer) in klösterlichen Scriptorien führte bei den Gelehrten der Renaissance zu der Annahme, es handle sich bei der Karolingischen Minuskel um die originale Schrift der Antike.
–Ab dem 14. Jahrhundert entstand so auf [...]
Römische Capitalis Monumentalis
–Die Capitalis Monumentalis ist eine in Stein gehauene römische Monumentalschrift aus der Antike.
–Sie wird auch nach ihrem primären Beschreibstoff als „Lapidarschrift“ (von lat. lapis=Stein) bezeichnet.
–Sie ist eine reine Versalschrift.
–Die Proportionen der Buchstaben der Capitalis Monumentalis gehen von einem Quadrat aus.
–Die Buchstaben A, O, Q und V entsprechen exakt einem Quadrat, die restlichen werden [...]
Die ersten Schriften bis um 450 v.Chr. basieren auf den geometrischen Grundformen Rechteck, Kreis und Dreieck.
Die Römer verliehen den streng geometrischen Formen der griechischen Schrift, durch Hinzufügen von Querstrichen, ein Aussehen, das den heutigen Serifen sehr nahe kommt.
Als Capitalis (lat. „den Kopf betreffend“) wird eine Familie antiker römischer Versalschriften bezeichnet.
Man nimmt an, dass bei der [...]
Das lateinische Alphabet wurde, über Vermittlung der Etrusker, aus dem westgriechischen Alphabet entlehnt.
Das archaische lateinische Alphabet bestand aus 21 Buchstaben: A B C D E F H I K L M N O P Q R S T V X Z.
Das erste lateinische Alphabet bestand nur aus Großbuchstaben, Manuskeln, Versalien.
C wurde für den stimmlosen (/k/) [...]
•Das griechische Alphabet (neugriechisch Ελληνικό αλφάβητο, Ellinikó Alfávito)
ist die Schrift, in der die griechische Sprache seit dem 9. Jahrhundert v. Chr. geschrieben wird.
•Die griechische Schrift
ist eine Weiterentwicklung des phönizischen Alphabets. Sie war die erste Alphabetschrift im engeren Sinne.
•Vom griechischen Alphabet stammen u. A. das lateinische und kyrillische [...]
Alphabetenschrift
Ein Zeichen entspricht einem Laut (bzw. Phonem)
Silbenschrift
entspricht weitgehend ein Zeichen einer Silbe
Logogramme
ein Zeichen steht hier für ein Wort bzw. eine Aussage oder Anweisung
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